Mündliche Auskunft allein reicht nicht

Dienstag, 25. November 2014
Foto: jus

Auch bei loser Ware ist die Information über Allergene ab 13. Dezember Pflicht. Dann tritt die Vorläufige Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung (VorlLMIEV) in Kraft mit der der Gesetzgeber zumindest an der Bedientheke Klarheit schafft, auch wenn die Durchführungsverordnung noch auf sich warten lässt.

Klar ist: Nur mündlich informieren reicht nicht. Aber die schriftliche obligatorische Allergenkennzeichnung loser Ware ist gegenüber dem ersten Entwurf vom Juli vereinfacht worden. Neben der schriftlichen und elektronischen Information gibt es nun auch die Möglichkeit, mündlich Auskunft zu geben. Vorausgesetzt, es kann auf eine schriftliche Dokumentation zurückgegriffen werden.

An diese sind keine hohen Anforderungen geknüpft. Es genügt eine Kladde, in der durch Ankreuzen in einer Tabelle das betreffende Allergen dem Produkt eindeutig zugeordnet werden kann. Diese schriftliche Dokumentation ist sowohl der Überwachung als auch auf Nachfrage den Verbrauchern leicht zugänglich zu machen. Zudem muss in Verkaufsstätte und Restaurant auf die mündliche Information und die Möglichkeit der Einsicht in die Kladde deutlich hingewiesen werden.
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