Rückruf Listerien im Waldenserhof

Montag, 27. Januar 2020
In Nuss-Schinken des Waldenserhofs sind Listerien nachgewiesen worden.
Foto: MKK
In Nuss-Schinken des Waldenserhofs sind Listerien nachgewiesen worden.

Der hessische Wurstproduzent Waldenserhof, Wilfried Fröhlich, in Wächtersbach-Waldensberg ruft das gesamte Produktsortiment zurück.
Das Veterinäramt des Main-Kinzig-Kreises informierte am Freitag über die Maßnahme, die veranlasst wurde, nachdem in einem Nuss-Schinken Listeria monocytogenes gefunden worden waren. Die Behörde rät davon ab, Fleisch, Fleischerzeugnisse, Fleischzubereitungen sowie Milcherzeugnisse vom Waldenserhof zu verzehren. Verbraucher, die Produkte gekauft haben, werden gebeten, diese in den Verkaufsstellen oder im Betrieb gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Der Waldenserhof ist Teil der Initiative „Regionale Geschmacksvielfalt“, zu der sich landwirtschaftliche Betriebe und Manufakturen im Spessart und im Kinzigtal zusammengeschlossen haben.
Listerien
(Bild: Shutterstock / Sebastian Kaulitzki)

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Im vergangenen Jahr war waren bei der Firma Wilke aus Twistetal im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg Listerien gefunden worden. Der Fleischverarbeiter war daraufhin von den Behörden geschlossen worden und meldete wenig später Insolvenz an. Die mit Listerien verunreinigten Wilke-Produkte stehen möglicherweise im Zusammenhang mit mehreren Todesfällen. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt deshalb gegen drei leitende Wilke-Mitarbeiter. Die Landesregierung hatte nach dem Fall Wilke darauf gedrängt, die Lebensmittelkontrollen in der Fleischwirtschaft zu verstärken.
Wilke
(Bild: Imago Images / Olaf Döring)

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