Unseriöse Adressbuchverlage sind einfallsreic...

Unseriöse Adressbuchverlage sind einfallsreich

Axel Hoffmann/pixelio.de

Axel Hoffmann/pixelio.de
Immer wieder bekommen Gewerbetreibende Post von offiziell auftretenden Adressbuchverlagen oder privaten Gewerberegistern, die ihnen eine Eintragung in einem Verzeichnis anbieten, um regionale und überregionale Kunden besser erreichen zu können. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden. Allerdings sind in jedem Fall eine erhöhte Vorsicht und eine genaue Prüfung des Angebots zu empfehlen.

Aus vielen der verwendeten Bestellformularen geht nicht genau hervor, welche Leistung eigentlich bestellt wird – und oft werden die wahren Kosten geschickt verschleiert und die Rechnung fällt am Ende deutlich höher aus als erwartet. Schließlich werden dann mit Nachdruck gesalzene Beträge gefordert, womöglich für einen kaum sichtbaren Eintrag auf einer unbekannten Internetseite oder in einem gedruckten Gewerbeverzeichnis mit einer Auflage von 98 Stück.

Besonders dreiste Branchenvertreter schrecken auch nicht davor zurück, statt eines Bestellformulars gleich eine Rechnung zu schicken. Die Gerichte haben sich in den letzten Jahren wiederholt mit diesem Thema beschäftigt. Die D.A.S. Rechtsschutzversicherung stellt drei Urteile zum Thema „Adressbuchverlage“ vor.

Beispiel der Gewerbeauskunft-Zentrale.
Die "Gewerbeauskunft-Zentrale.de" hat es auch bei der afz versucht. Dabei ist die afz überhaupt keine eingetragene Firma im Handelsregister, sondern "nur" der Titel einer Fachzeitung.

Den ausführlichen Bericht mit drei Fallbeispielen lesen Sie in afz 42/2012 auf Seite 17:
- Fall 1: Bitte aktualisieren Sie Ihre Adressdaten
- Fall 2: Basisauskunft
- Fall 3: Amtliche Anfrage zur Datenerfassung
Quelle: afz – allgemeine fleischer zeitung 42/2012

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