Wachstum mit Stolpersteinen

Dienstag, 12. August 2014

Halbjahresbilanz: Umsätze im Fleischerhandwerk legen zu
Die ersten sechs Monate des Jahres schließen die Fleischer mit Erfolg ab. Deutschlandweit bilanzieren sie im afz-Barometer ein durchschnittliches Umsatzplus von 2,2 Prozent.

Das Ergebnis ist der Lohn harter Arbeit von rund 13.900 fleischerhandwerklichen Betrieben, die in einem starken Wettbewerbsumfeld mit Handel und Discount agieren. Dazu beeinflussen verbraucherpolitische Themen wie Tierwohl und ethischer Fleischkonsum den Geschäftsverlauf.

Insgesamt verlief das erste Halbjahr für die Unternehmen im Fleischerhandwerk mit großen Umsatzschwankungen. Das Wachstum knüpfte nicht an den Abschluss 2013 an, bei dem am Jahresende ein Plus von 3,4 Prozent stand.

Während die Metzger im Januar und Februar viele Kunden gewinnen konnten, knickten die Umsätze im März ein. Das Ostergeschäft sorgte für einen insgesamt starken April, doch im Mai und Juni lief es schlechter als geplant. Die milde Witterung und der
frühe Beginn der Grillsaison führten nicht automatisch zu mehr Umsätzen.

Dennoch behaupteten sich die Fleischer-Fachgeschäfte: 77 Prozent der Betriebe weisen eine positive Bilanz aus, während 23 Prozent Umsatzeinbußen verzeichnen.

Unterdessen zeigen die Ergebnisse aus der bundesweiten afz-Barometer-Erhebung, einem Panel aus fleischerhandwerklichen Unternehmen, dass der Konzentrationsprozess weiter voranschreitet. Der durchschnittliche Jahresumsatz kletterte im Vergleichszeitraum weiter auf 1,257 Mio. Euro. Viele Betriebe wachsen mit der Filialisierung, der Weiterentwicklung ihrer Angebote für den Außer-Haus-Markt sowie mit Imbiss- und Snackprodukten.

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