ASP: Seuche breitet sich in Ställen aus
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Seuche breitet sich in Ställen aus

imago images / Marius Schwarz
Derzeit laufen die epidemiologischen Untersuchungen nach der Ursache für den Eintrag in die deutschen Hausschweinebestände.
Derzeit laufen die epidemiologischen Untersuchungen nach der Ursache für den Eintrag in die deutschen Hausschweinebestände.

BERLIN Die Virusinfektion der Afrikanischen Schweinepest hat einen weiteren Hausschweinebestand erfasst. Seit Freitag mussten die Tiere von drei Betrieben gekeult werden.

 Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) informierte am Samstag, dass die ASP bei Hausschweinen in einem weiteren Kleinstbetrieb im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt wurde. Der Betrieb befindet sich in der bisherigen Sperrzone, die aufgrund der Ausbrüche der ASP bei Wildschweinen eingerichtet war.

Bereits in der Nacht auf Freitag hat das BMEL und das Verbraucherschutzministerium in Potsdam gemeldet, dass in zwei Haustierbeständen an der polnischen Grenze in Brandenburg die Virusinfektion aufgetreten ist. Die Bestände mussten gekeult werden.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) war am Donnerstag erstmals in zwei Hausschweinbeständen in Brandenburg (Landkreis Märkisch-Oderland und Landkreis Spree-Neiße) nachgewiesen worden. Bisher waren rund 1.600 mit ASP infizierte Wildschweine in Brandenburg und Sachsen gefunden worden. Wie die Seuche auf Haustierbestände übertragen werden konnten, ist noch unklar. Derzeit laufen die epidemiologischen Untersuchungen nach der Eintragsursache, teilt das BMEL mit. 

Dieser Text erschien zuerst auf www.agrarzeitung.de.

Quelle: agrarzeitung.de, fleischwirtschaft.de / dfv Mediengruppe
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