afz am Dienstagmorgen Fünf Dinge, die Sie heute wissen sollten

Dienstag, 22. März 2016
Foto: Thomas Fedra

Guten Morgen aus Frankfurt am Main! Thüringen eröffnet die Grillsaison und Sachsen legt bei der Organisationsreform vor. Außerdem sind die Bürger in Konsumlaune. Das und mehr lesen Sie hier.
1. Visionär
Tradition bewahren und die Zukunft gestalten. Das war der Tenor der Tagung des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verbands (SFIV) am letzten Wochenende in Chemnitz. Dabei bewies das sächsische Fleischerhandwerk seinen Mut, neue Wege einzuschlagen. Mit Stolz verkündete Landesinnungsmeister Thomas Keller eine Reform der Organisationsstruktur: Zum Juli fusionieren weitere vier Innungen zu einer großen neuen Einheit. So will der Landesverband seinem Ziel einer Landesinnung einen großen Schritt näher kommen. Mehr dazu in der Osterausgabe der afz von morgen oder heute Abend auf dem iPad.

2. Startklar
Die Grillsaison 2016 ist eröffnet. Auf dem Erfurter Domplatz liefen am Samstag die Roste heiß: Mit der Rostkultur starteten die Thüringer in die neue Bratwurstsaison und ließen wissen, dass seit dem Herkunftsschutz der Abverkauf stark angestiegen ist. Die Thüringer Allgemeine berichtet über die Rostkultur. Zum Bericht.

3. Lebendig
Die Metzgerei von Birgit und Johannes Forster in Tettnang blickt in diesen Tagen auf mehr als 100 Jahre ihres Bestehens zurück. Während Kollegen schließen müssen, verstand es die Familie Forster das Unternehmen in vier Generationen immer an den Puls der Zeit anzupassen. So gründete sie neben dem klassischen Fleischer-Fachgeschäft ein eigenes Gastronomieunternehmen. Die Kasse klingelt so gut, dass die Zahl der Sitzplätze inzwischen mehr als verdoppelt wurde. Unsere afz berichtet.

4. Verantwortungsvoll
Das Fleischerhandwerk hat nicht nur ein Leitbild, sondern zupackende Meister. Sie setzen theoretische Überlegungen in die Praxis um und übernehmen damit sichtbar Verantwortung. In Köln geht die Metzgerei Gillessen dieses Jahr das Motto „Aktiver Umweltschutz“ an. Sie schaffte drei neue Maschinen an (Kutter, Groß-Wolf und Industrie-Backofen) und konnte so bereits zum Jahreswechsel einige „Energiefresser“ ausschalten, berichten die Kölner Nachrichten.

5. Spendabel
Die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank macht es möglich: Sparen lohnt nicht mehr. Darum geben die Deutschen ihr Geld nun mit vollen Händen aus, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 2015 ließen die Bundesbürger 1,62 Billionen Euro springen. Das meiste wendeten die Konsumenten dabei für Nahrungsmittel auf: durchschnittlich 1.935 Euro pro Kopf. Das entspricht einem Plus von 1,9 Prozent zum Vorjahr. Gutes Essen wird wieder ein Stück weit zum Statussymbol. Lesen Sie hier "So läuft das Geschäft mit Edelfleisch".

Am Abend finden Sie übrigens Ihre afz schon vorab auf dem iPad.
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Foto: afz
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Die Ausgabe vom Mittwoch können Sie bei uns schon am Vorabend ab 19:00 Uhr in Ihre afz-App für das iPad herunterladen.
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