afz am Dienstagmorgen Fünf Dinge, die Sie heute wissen sollten

Dienstag, 29. März 2016
Foto: jus

Guten Morgen aus Frankfurt am Main! Bei Wiesenhof legt eine Feuer die Produktion lahm. Ansonsten beschäftigen wir uns heute mit Marmorkuchen und Schokohasen sowie der Februar-Bilanz. Mehr lesen Sie hier.
1. Abgebrannt
Ein Großbrand hat den Wiesenhof-Produktionsbetrieb in Lohne zerstört. Das Feuer brach am Mittag des Ostermontags aus. Die schnell durch eine Brandmeldeanlage alarmierten Feuerwehrkräfte brachten die Flammen zwar unter ihre Kontrolle, doch konnte der Brand bis zur Stunde nicht gelöscht werden. Mehr als 500 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten waren zwischenzeitlich im Einsatz meldet, der Norddeutsche Rundfunk. Zwei Menschen wurden leicht verletzt, lebende Tiere waren wegen des Produktionsstopss über Ostern nicht im Betrieb. Zum Bericht des NDR.

2. Im Plus
Die Februar-Bilanz des afz-Barometer fällt positiv aus. In diesem Jahr melden 45 Prozent der Umfrageteilnehmer gestiegene Umsätze. Unter dem Strich beträgt das Wachstum 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Details berichtet die afz 13/2016 - morgen in Ihrem Briefkasten oder heute Abend auf Ihrem iPad.

3. Zu gut für die Tonne
Bundesernährungsminister Christian Schmidt hat einen neuen Vorschlag zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung: Er plant das Mindesthaltbarkeitsdatum abzuschaffen. Bündnis 90/Die Grünen kritisieren diesen Vorstoß neben anderen, weil der Großteil der weggeworfenen Lebensmittel überhaupt kein Datum tragen.

4. Weniger Schokohasen
Für das diesjährige Osterfest sind in Deutschland weniger Schokohasen hergestellt worden als im Vorjahr. Wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) auf Grundlage einer Umfrage bei seinen Mitgliedern mitteilte, dürfte die Produktionsmenge in diesem Jahr mit 200 Millionen Stück das Vorjahresaufkommen um rund 13 Millionen Hasen oder sechs Prozent unterschreiten. Als einer der Gründe wird das in diesem Jahr frühe Osterfest genannt.

5. Informiert oder verwirrt
Marmorkuchen enthält keine Steine und Touristenwurst keine Reisenden. Prof. Dr. Goetz Hildebrandt von der Freien Universität Berlin hat einige Anmerkungen zur Bundestagsaussprache über das Deutsche Lebensmittelbuch verfasst. Der Wissenschaftler findet, dass Wortungetüme keine Vorfreude auf das Produkt wecken und fordert eine einfache und verlässliche Kennzeichnung. Mehr lesen Sie hier in seinem Standpunkt.

Am Abend finden Sie übrigens Ihre afz schon vorab auf dem iPad.
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