Belgien: Hochpathogene Geflügelpest festgeste...
IMAGO / Anka Agency International
Der Kontakt zwischen Nutzgeflügel und Wildvögeln soll möglichst vermieden werden.
Der Kontakt zwischen Nutzgeflügel und Wildvögeln soll möglichst vermieden werden.

BRÜSSEL Erst seit wenigen Wochen gilt Belgien als HPAI-freies Land. Ein Ausbruch in einem Haustierhandelsbetrieb bereitet nun Sorgen.

In der belgischen Gemeinde Menen ist bei Vögeln in einem Haustierhandelsbetrieb die Hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) der Variante H5N8 festgestellt worden. Wie die Föderale Behörde für Lebensmittelsicherheit (FAVV) in Brüssel mitteilte, wurden deshalb am vergangenen Donnerstag um den Betrieb eine Schutzzone mit einem Radius von 3 km und eine Überwachungszone im Umkreis von 10 km eingerichtet.

Der FAVV zufolge behält Belgien trotz des Seuchenausbruchs seinen für die gewerbliche Geflügelhaltung maßgeblichen Status als HPAI-freies Land, weil die Infektion lediglich bei Haustiervögeln festgestellt worden sei. Belgien ist nach einer Entscheidung der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) seit dem 16. August 2021 HPAI-frei. Die FAVV forderte allerdings alle Nutzgeflügel- und Hobbyvogelhalter weiterhin zur Vorsicht auf. Der Kontakt zwischen ihren Tieren und Wildvögeln solle möglichst vermieden werden. Deshalb empfahl die Behörde, alle Vögel in geschlossenen Räumen zu füttern und zu tränken.

Quelle: fleischwirtschaft.de; AgE
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