Fleischerverband Bayern: Jetzt gibt's Beef!
Fleischerverband Bayern

Jetzt gibt's Beef!

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An den Mikrofonen: Stefan Ulbricht und Lars Bubnick.
An den Mikrofonen: Stefan Ulbricht und Lars Bubnick.

AUGSBURG Der neue Podcast des bayerischen Metzgerhandwerks liefert Infos und Unterhaltung bequem zum Hören, egal ob zuhause oder unterwegs.

Beim Fleischerverband Bayern gibt‘s jetzt was auf die Ohren. Vor wenigen Wochen haben die Augsburger ihren Podcast „Jetzt gibt‘s Beef“ gestartet. An den Mikrofonen: Stefan Ulbricht und Lars Bubnick.

Jetzt gibt‘s Beef – der Titel ist zwar provokant gewählt, spielt aber eher mit seiner Bedeutung im Wortsinn: Schließlich geht es um das Thema Fleisch. Der Geschäftsführer und der Pressesprecher des Fleischerverbands treffen in loser Reihenfolge Vertreter und Freunde des Metzgerhandwerks.

Jetzt also auch noch einen Podcast. Warum? Bubnicks Antwort ist einfach: Neben den vielen nüchternen Informationen, die die Augsburger Geschäftsstelle ihren Mitgliedern – vor allem während der Coronazeit – zusendet, soll die Ausgabe zum Hören eine Lücke schließen. Bubnick: „Über diesen Weg können wir den Betrieben noch viel mehr Input und Hintergrundinformationen zukommen lassen und vielleicht die ein oder andere Frage beantworten – das Ganze unterfüttert mit Emotionen.“ 

Vier Folgen stehen aktuell bereit. Die thematische Bandbreite ist vielfältig und reicht von Politik über Persönlichkeiten aus der Branche bis zu News und Hintergründen zu aktuellen Themen.
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Vier Folgen stehen aktuell bereit. Die thematische Bandbreite ist vielfältig und reicht von Politik über Persönlichkeiten aus der Branche bis zu News und Hintergründen zu aktuellen Themen.
Bubnick hält das redaktionelle Konzept bewusst offen. „Wir schauen einfach, wo die Reise hingeht und was sich daraus ergibt.“ Unterhaltsam soll es sein. Und Ulbricht ergänzt: „Der Podcast ist auch ein Weg, den Verbraucher zu erreichen.“ In der Vergangenheit seien einfach zu viele Themen ausgeblendet worden. „In meinen Augen bekommen wir das jetzt zu spüren.“ Wo es sich thematisch anbietet, möchte der Podcast Einblicke geben, Antworten liefern und Transparenz schaffen. „Und wenn es uns dann noch gelingt, unsere Kampagnen wie Butchers’ Tale an den Verbraucher zu bringen“, meint Bubnick, „wird das eine ganz tolle Sache.“

Die Serie startete mit Alois Rainer, einer von sieben Handwerksmeistern im Bundestag. In dem knapp 30-minütigen Gespräch schildert der Metzgermeister beispielsweise, welche Parallelen er zwischen einer Selbstständigkeit und seiner Arbeit im Bundestag sieht – und welche Unterschiede. Beides brauche einen langen Atem. Andererseits: Als Unternehmer sei man der Entscheider im Betrieb. Im politischen Geschäft hingegen sei Vieles auf Kompromissen aufgebaut. „Das muss man erst mal lernen“, räumt Rainer ein.
Christoph Grabowski, der Fleischflüsterer, erklärt in einer weiteren Folge von „Jetzt gibt’s Beef“, warum Fleisch für ihn ein Stück Wissenschaft ist, und warum er für das Fleischerhandwerk trotz Veggie-Boom eine rosige Zukunft sieht. Außerdem berichtet Präsident Thomas Pirner von der Handwerkskammer für Mittelfranken im Gespräch mit Lars Bubnick, wie er als leidenschaftlicher Hobbykoch bei der „Küchenschlacht“ des ZDF mit fränkischen Fleischküchle ins Rennen ging – mit Erfolg.

Die Folgen erscheinen in lockerer Reihenfolge, zwei pro Monat ist das Ziel. Bubnick lässt sich auch schon etwas in die Karten schauen, wer als nächstes auf der Einladungsliste der Augsburger steht: Da ist ein Kickbox-Weltmeister dabei, Influencerin und Fitnesscoach Franziska Lohberger ebenso wie Nora Seitz und Hannah Gehring, beide von der Nationalmannschaft des deutschen Fleischerhandwerks. Und wie geht‘s weiter? Da hat Bubnick schon eine Idee: „Ich persönlich würde es auch ziemlich cool finden, wenn ich Herbert Dohrmann als Präsidenten des DFV für eine Aufnahme gewinnen könnte.“

Quelle: afz - allgemeine fleischer zeitung 34/2021

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