Kreis Unna: Behörden machen Schlachtbetrieb d...
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DÜSSELDORF Nach Hinweisen einer Tierrechtsorganisation besteht der Verdacht des illegalen Schächtens von Rindern und Schafen.

In Abstimmung mit dem Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerium sowie dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat der Kreis Unna am Donnerstagabend die Schlachtungen in einem kleinen Schlachtbetrieb im Kreis untersagt. Vorausgegangen waren dem LANUV zufolge Hinweise einer Tierrechtsorganisation über den begründeten Verdacht des illegalen Schächtens (betäubungsloses Schlachten) von Rindern und Schafen.


Parallel hatte die Tierrechtsorganisation Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Dortmund erstattet und umfangreiches Beweismaterial in Form von Videoaufzeichnungen übermittelt, teilt das LANUV mit. Auf Nachfrage seien den Behörden auch Links zum Videomaterial zur Verfügung gestellt worden. Nach erster Sichtung des Materials hätten die Behörden dann entschieden, weitere Schlachtungen im Betrieb vorsorglich zu untersagen, um weiteres Leiden und Schmerzen von Tieren zu unterbinden.
In Abstimmung mit dem LANUV und der zuständigen Kreisordnungsbehörde werde das vorgelegte Beweismaterial derzeit im Detail ausgewertet. Zudem prüfe das LANUV, ob die Voraussetzungen für einen Entzug der hygienerechtlichen Zulassung des Schlachtbetriebs vorliegen.

Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich nach Auskunft des LANUV um ein kleineres Schlachtunternehmen. Es werden monatlich circa 100 Schafe und Rinder regulär mit Betäubung unter amtlicher Überwachung geschlachtet. Das Unternehmen beliefert den Einzelhandel im Dortmunder Umfeld.

Quelle: fleischwirtschaft.de; LANUV
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