Pandemie-Folgen: Alfons Schuhbeck insolvent
Pandemie-Folgen

Alfons Schuhbeck insolvent

IMAGO / Lindenthaler
Hofft auf einen Neustart: Starkoch Alfons Schuhbeck.
Hofft auf einen Neustart: Starkoch Alfons Schuhbeck.

Es gehört zu den bekanntesten Koch-Promis Deutschlands: Alfons Schuhbeck. Jetzt melden verschiedene Medien, dass die Gastronomie am Platzl und der Partyservice zahlungsunfähig seien, doch die Betriebe sollen vorerst geöffnet bleiben. Schuhbeck haben angeblich der Corona-Lockdown und ausgebliebene Staatshilfen zugesetzt.

Nach der Pleite von Sarah Wiener trifft es jetzt also Alfons Schuhbeck. Angeblich seien die versprochenen Staatshilfen nie angekommen. O-Ton Schuhbeck: "Das ist ein wirklich schwerer Schritt, aber mir bleibt nichts anderes übrig." Er soll schon am 14. Juli 2021 für seine Gastrobetriebe Insolvenz angemeldet haben. Laut "Süddeutscher Zeitung" könnte neben der Corona-Pandemie auch der Verdacht auf Steuerhinterziehung ein Grund für die Probleme sein. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelte 2019, das Verfahren läuft bis heute. Es geht um eine Größenordnung von fast einer Million Euro. Schuhbeck wird mit dem Satz zitiert: "Ich habe schon viele Krisen überstanden."


Der gebürtige Oberbayer und Lieblings-Koch der Profikicker des FC Bayern hat sich in den letzten zwei Dekaden ein kleines Imperium aufgebaut. Neben einer Gewürz GmbH und einer Kochschule, gibt es eine Internet GmbH, eine International AG und eine Wein-Depot AG. Dann die Am Platzl GmbH, eine Orlando GmbH und eine Fabrik für Fertiggerichte. Von der Insolvenz betroffen sind 50 Mitarbeiter. Pleite ist der Promikoch nicht. Sein Vermögen wird auf 5 Millionen Euro geschätzt.

Dieser Text erschien zuerst auf www.food-service.de.

Quelle: food-service.de; fleischwirtschaft.de / dfv Mediengruppe
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