#rettetdieCurrywurst: So reagiert Rügenwalder...
#rettetdieCurrywurst

So reagiert Rügenwalder auf Gerhard Schröder

Rügenwalder Mühle
Rügenwalder macht Gerhard Schröder auf Twitter ein versöhnliches Angebot.
Rügenwalder macht Gerhard Schröder auf Twitter ein versöhnliches Angebot.

BAD ZWISCHENAHN Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder ist in den sozialen Medien binnen weniger Stunden zum Trending Topic geworden. Anlass: Ein emotionales Plädoyer für die Currywurst. Auf LinkedIn reagiert der frühere Politiker mit großem Unverständnis auf die Entscheidung von Volkswagen, die Currywurst vom Speiseplan in einem seiner Betriebsrestaurants zu streichen und dort künftig komplett auf Fleisch und Wurst zu verzichten.

Gerhard Schröder empört sich bei LinkeIn darüber, dass VW die Currywurst vom Speiseplan der Werkskantine gestrichen hat.
Schröder schreibt: "Wenn ich noch im Aufsichtsrat von VW säße, hätte es so etwas nicht gegeben." Die Currywurst mit Pommes sei schließlich "einer der Kraftriegel der Facharbeiterin und des Facharbeiters in der Produktion." Und das solle auch in Zukunft so bleiben. Außerdem stellt der Merkel-Vorgänger fest: "Vegetarische Ernährung ist gut, ich selbst mache das phasenweise auch. Aber grundsätzlich keine Currywurst? Nein!" Ausgestattet ist sein leidenschaftliches Statement mit dem Hashtag #rettetdieCurrywurst.

Rügenwalder macht Gerhard Schröder auf Twitter ein versöhnliches Angebot
Linkedin
Rügenwalder macht Gerhard Schröder auf Twitter ein versöhnliches Angebot
Mit seinem verbalen Wut-Ausbruch erntet Schröder viel Beifall in den sozialen Netzwerken. Zahlreiche User haben das Posting bereits aufgegriffen und tausendfach geteilt und zitiert. Für Rügenwalder Mühle ist das die perfekte Steilvorlage, um seine vegetarischen und veganen Produkte aufmerksamkeitsstark in Szene zu setzen. Die Marke, die in den vergangenen Jahren die Transformation vom Wursthersteller zum größten deutschen Anbieter von pflanzlichen Fleischersatzprodukten durchgemacht hat, meldet sich auf Twitter mit einer humorvollen Replik zu Wort und lädt Schröder dazu ein, die vegetarische Wurst von Rügenwalder zu probieren.

Die schnelle Reaktion hat Rügenwalder gemeinsam mit seiner Hamburger Stammagentur Häppy umgesetzt. Deren Kreativchef Sascha Hanke verspricht, dass zu diesem Thema noch mehr kommen wird. Man darf also gespannt sein, in welcher Form Rügenwalder die Currywurst-Diskussion weiter befeuern wird und ob noch andere Marken auf den Zug aufspringen werden. 

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem fleischwirtschaft.de-Schwesterportal www.horizont.net.

Quelle: horizont.net, fleischwirtschaft.de / dfv Mediengruppe

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