„Standort der Zukunft“: Vion startet in Alten...
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Die neue Schlachtlinie am Vion-Standort Altenburg.
Die neue Schlachtlinie am Vion-Standort Altenburg.

ALTENBURG Zehn Monate lang dauerten Umbau und Montagezeit: Jetzt nahm die Vion Food Group ihre neue Rinderschlachtlinie im thüringischen Altenburg in Betrieb. Bisher wurden an dem Standort Schweine geschlachtet.

Die Produktion werde nun sukzessive mit der behördlich zugelassenen Kapazität von 2.500 Rindern pro Woche aufgenommen, teilte das Unternehmen mit. Ende 2019 hatte der niederländisch-deutsche Konzern entschieden, die Schweineschlachtungen in Altenburg einzustellen und den Standort auf die Verarbeitung von Rindern auszurichten. Ob Schwarzbunt oder Rotbunt, Gelbvieh, Braunvieh oder Fleckvieh – das Dreiländereck Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt ist eine Wachstumsregion der Rinderhaltung.

David De Camp, Vion COO Beef
Wie David De Camp, COO Beef von Vion betont, wird das Unternehmen mit der Inbetriebnahme der neuen Schlachtlinie von Altenburg aus die Produktion von nachhaltigen Fleischkonzepten inklusive Bio-Rindfleisch vorantreiben. „Wir streben eine weitere Verbesserung mit kürzeren Produktionsketten für den Markt an und fokussieren dabei die Themen Tierschutz, Transparenz und Lebensmittelsicherheit in bester Qualität. Mit unserer Investition in Thüringen stärken wir nicht nur unsere Marktführerschaft beim Rindfleisch in Deutschland, sondern bauen unsere Position als einer der führenden Rindfleischproduzenten Europas weiter aus,“ so De Camp.
Die neue Schlachtanlage ist Teil von Vions Unternehmensstrategie für eine nachhaltige und regionale Rindfleischerzeugung. Die Verknüpfung des Betriebs mit der Landwirtschaft sowie dem Lebensmitteleinzelhandel und den Metzgern gewährleiste die regionale Versorgung mit einheimischen Produkten, so der Konzern in einer Mitteilung. Durch die geringe Entfernung von Erzeugerbetrieben zum Vion-Schlachtbetrieb werden kurze Transportzeiten gewährleistet. Der Rinderschlachthof Altenburg wird von der Business Unit Beef des Konzerns gesteuert, die in Buchloe (Landkreis Ostallgäu) ihren Sitz hat. Die Investition von Vion in das jetzt nach aktuellen Tierschutz-, Hygiene- und Arbeitsergonomie-Kriterien ertüchtigte Werk unterstreiche, welche Rolle der Betrieb in Altenburg auch weiterhin als „Standort der Zukunft“ spielen wird, heißt es bei Vion.
Vion betreibt Produktionsstandorte in den Niederlanden und in Deutschland. Die Gruppe unterhält Vertriebsunterstützungsbüros in 13 Ländern und erwirtschaftete 2020 mit 12.000 Beschäftigten einen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro.

 

Quelle: fleischwirtschaft.de; Vion
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