Verbraucherpreise: Energie treibt Inflationsr...
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Für Fleisch sowie Fleischwaren mussten die Verbraucher im Mai 2021 durchschnittlich 1,4 Prozent mehr ausgeben als ein Jahr zuvor.
Für Fleisch sowie Fleischwaren mussten die Verbraucher im Mai 2021 durchschnittlich 1,4 Prozent mehr ausgeben als ein Jahr zuvor.

WIESBADEN Die Preise für Lebensmittel sind im Mai im Vergleich zum Vorjahr weniger stark gestiegen als im Vormonat und erheblich schwächer als die Verbraucherpreise insgesamt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in der vergangenen Woche berichtete, mussten die Konsumenten im vergangenen Monat für Nahrungsgüter im Mittel 1,4 Prozent mehr zahlen als im Mai 2020. Im April hatte die betreffende Teuerungsrate noch bei 1,9 Prozent gelegen, im März bei 1,6 Prozent und im Gesamtjahr 2020 bei 2,4 Prozent. Bei allen Waren und Dienstleistungen hat die Teuerung im Vorjahresvergleich dagegen erneut zugenommen.

Die Wiesbadener Statistiker beziffern die Inflationsrate für Mai auf 2,5 Prozent, nachdem sie sich im Vormonat noch auf zwei Prozent und im Dezember 2020 sogar auf Minus 0,3 Prozent belaufen hatte. Zuletzt hatte die allgemeine Teuerung im September 2011 diesen Stand erreicht. Destatis zufolge mussten die Verbraucher im Segment Lebensmittel im Berichtsmonat gegenüber Mai 2020 insbesondere für Speisefette und -öle tiefer in die Tasche greifen; diese wurden in den Läden im Schnitt um 3,8 Prozent teurer angeboten. Brot und Getreideerzeugnisse verteuerten sich im Mittel um 2,2 Prozent.

Unterdurchschnittlich fiel der Preisanstieg bei Gemüse mit 1,1 Prozent aus. Im Vergleich zum Vormonat verbilligten sich Lebensmittel im Mai 2021 nach Angaben des Bundesamts im Schnitt um 0,3 Prozent. Vor allem für Frischgemüse mussten die Verbraucher weniger zahlen als noch im April, und zwar im Mittel 4,6 Prozent weniger. Die Statistiker in Wiesbaden wiesen darauf hin, dass die aktuelle Corona-Krise auch im Berichtsmonat zu Schwierigkeiten bei der Preiserhebung geführt habe, da einige Güter am Markt nicht verfügbar gewesen seien. Die Qualität der Ergebnisse der Verbraucherpreisstatistik sei aber weiterhin gewährleistet.

Bei Fleisch und Fleischwaren misst Destatis zum Vorjahreszeitraum (Mai 2020) einen Preisanstieg von 1,4 Prozent. Im Vergleich zum April 2021 mussten die Verbraucher im abgelaufenen Monat Mai 2021 für Fleisch und Wurst 0,2 Prozent mehr ausgeben.
Quelle: fleischwirtschaft.de; AgE

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